Aktuelle Meldungen und Pressearchiv

Hier finden Sie als Journalist und Vertreter der Medien aktuelle Meldungen und unser Pressearchiv zu Projekten und Meldungen aus der gesamten KREISBAUGRUPPE.

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Die KREISBAUGRUPPE
Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH
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Das Gesicht der Schwaikheimer Ortsmitte wird sich in den nächsten Jahren deutlich verändern. Voraussichtlich Anfang 2017 wird im Areal Bahnhof- / Bismarckstraße mit dem Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses nach einem Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros K+H Architekten und Generalplaner GmbH begonnen.

Zentrumsnahes Wohnen mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und kurzen Wegen zu den Einrichtungen des täglichen Bedarfs – diese perfekte Kombination bringen die Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH, Baugenossenschaft Backnang eG sowie die Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG, Sonthofen in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüros K+H Architekten und Generalplaner GmbH in der Ortsmitte in Schwaikheim auf den Markt. Die Investitionssumme für dieses Projekt beträgt zirka 19 Mio. EUR und für die Realisierung des Vorhabens wurde Geiger Schlüsselfertigbau GmbH & Co. KG als Generalunternehmen beauftragt.

Der Neubau entsteht in prominenter Lage. Die Gemeinde Schwaikheim forciert eine städtebauliche Aufwertung der Ortsmitte. Im Neubau sollen Gewerbeeinheiten sowie Eigentumswohnungen unter einem Dach vereinigt werden. Im Erdgeschoss wird ein Lebensmittelmarkt mit zirka 1.200 Quadratmeter Verkaufsfläche einziehen. Nicht nur die Schwaikheimer werden sich auf den Vollsortimenter mit Bäckerei und Stehcafé freuen. „Die Verhandlungen über den Pachtvertrag mit EDEKA stehen kurz vor dem Abschluss“ – so Hans Lipp von der Geiger Projektentwicklung, Sonthofen. Das gewerbliche Angebot im Erdgeschoss rundet eine Dienstleister mit zirka 330 Quadratmetern ab.

Eine weitere gewerbliche Nutzung ist in einem der sieben Häuser möglich. Für Büros oder Arztpraxen stehen auf zwei Geschossen je rund 200 Quadratmeter zur Verfügung.

In den drei Obergeschossen entstehen zirka 34 modern geschnittene Eigentumswohnungen mit großzügigen Terrassen bzw. Loggien. Die Eigentumswohnungen sind standardmäßig mit Echtholzparkett und Fußbodenheizung ausgestattet. Alle Bäder haben bodengleiche Duschen. Das Wohnungsangebot ist vielseitig und breit gefächert. Von der Zwei-Zimmer-Wohnung mit etwa 55 Quadratmeter bis zur familienfreundlichen Vier-Zimmer-Wohnung mit bis zu 170 Quadratmetern: Singles, Paare und Familien werden hier die richtige Wohnung finden.

Das neue Wohn- und Geschäftshaus ist voll unterkellert. In der Tiefgarage entstehen 98 Parkplätze. Um den Parkplatzdruck in der Ortsmitte zu mindern, erwirbt die Gemeinde Schwaikheim hiervon 20 Stellplätze, die von der Öffentlichkeit genutzt werden können. Für die Kunden der Gewerbeeinheiten werden im Freien weitere 27 Pkw-Stellplätze angelegt. Zudem entstehen öffentliche Parkbuchten entlang des Baugrundstücks.

 Planungstand

Die Baugesuchsplanung wurde von der Bauherrengemeinschaft am 31.05.2016 bei der Gemeinde Schwaikheim eingereicht. Mit einem Bebauungsplan werden die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die „Neue Mitte“ momentan geschaffen. „Damit haben wir die Weichen für den Bau einer neuen Ortsmitte in Schwaikheim endgültig gestellt und sind dem seit Jahren verfolgten Ziel, die Ortsmitte unserer Gemeinde städtebaulich aufzuwerten und die Nahversorgung zu verbessern, ein entscheidendes Stück näher gekommen“, freut sich Bürgermeister Gerhard Häuser.

Bis zum tatsächlichen Baubeginn gilt es noch etliches zu tun. So haben etwa die bauvorbereitenden geologischen Bodenuntersuchungen schlechte Bodenverhältnisse offenbart. Ein Torfvorkommen, das mit Schwefelsulfaten durchsetzt ist, sowie CKW-belastetes Grundwasser. Momentan wird nach geeigneten Entsorgungswegen gesucht. Während der Bauphase ist eine Reinigung des Grundwassers erforderlich.

Da durch die Baustelle der jetzige provisorische Parkplatz gegenüber der Bäckerei Maurer weichen muss, sorgt die Gemeinde für Ersatz. Ein neuer provisorischer Parkplatz auf den Grundstücken Bahnhofstraße 25 bis 29 entsteht. Bei diesem Parkplatz, der nach den Zertifizierungskriterien des ADAC geplant wurde, sollen 27 Stellplätze und zwei Behindertenstellplätze ausgewiesen werden. Auf dem Gelände wird auch eine öffentliche Stromtankstelle für Elektroautos eingerichtet. An der Ladesäule können künftig auch Pedelecs Strom tanken.

Auch der Wochenmarkt wird während der Bauphase auf den neuen provisorischen Parkplatz ausweichen. Die Marktbeschicker sind bereits informiert.

Neben dem provisorischen Parkplatz werden weitere öffentliche Stellplätze mit Parkscheibenregelung entstehen, zwei Stück in der Bahnhofstraße und sechs Stellflächen in der Bismarckstraße – ebenfalls für Kurzparker. Insgesamt entstehen so acht zusätzliche öffentliche Stellplätze im Areal Bahnhofstraße/Bismarckstraße, die baurechtlich nicht ausgewiesen sind.

Zusammen mit der Bietergemeinschaft führt die Gemeinde intensive Gespräche mit den Angrenzern des geplanten Baufeldes. Gemeinsam wird überlegt, mit welchen Maßnahmen die Nachbarschaft möglichst wenig durch das Projekt belastet wird.

Die Vorvermarktung der Wohnungen und Dienstleistungsflächen ist bereits erfolgreich angelaufen. Der Geschäftsführer der Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH, Herr Dirk Braune sowie die Vorstände der Baugenossenschaft Backnang eG, Herr Roland Irschik und Herr Heinz Kaldi sind zuversichtlich, dass alle Wohneinheiten vor Baubeginn veräußert werden können.

Sobald die Baurechtsbehörde in Winnenden die Baufreigabe für das Projekt erteilt, kann mit den Arbeiten für die neue Ortsmitte begonnen werden. Die von der Bietergemeinschaft anvisierte Bauzeit beträgt zirka 18 bis 20 Monate.

Insgesamt 28 preisgünstige Mietwohnungen hat die Kreisbaugesellschaft in der Beinsteiner Straße in Kernen-Rommelshausen errichtet.

Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH

Mietwohnungsneubau

Die Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH investiert wie in den Vorjahren auch weiterhin in Neubauvorhaben, um den Wohnungsdruck in den Kommunen des Rems-Murr-Kreises zu lindern.

·         In 2015 wurde der Neubau des 12-Familien-Hauses mit der Kindertagesstätte „Wiese“ in der Konrad-Hornschuch-Straße 45 in Urbach im Zeit- und Kostenrahmen fertiggestellt. Hier hat die Kreisbaugesellschaft 2,35 Mio. EUR investiert und zudem für die Gemeinde Urbach die Kita Wiese schlüsselfertig erstellt.

·         Im Frühjahr 2016 ist der zweite Bauabschnitt mit 16 Mietwohnungen in der Beinsteiner Straße 19 – 21 in Kernen-Rommelshausen an die Mieter übergeben worden (Investitionssumme: 2,7 Mio. EUR).

·         Für 2016 ist der Start weiterer Mietwohnungsobjekte vorgesehen:

o   In Waiblingen entsteht auf dem städtischen Grundstück Beinsteiner Straße 40 ein 9-Familien-Haus (Investitionssumme: 1,8 Mio. EUR)

o   In Welzheim entsteht auf dem ebenfalls städtischen Grundstück Schorndorfer Straße 54 ein 14-Familien-Haus (Investitionssumme: 2,75 Mio. EUR)

o   In Kernen-Rommelshausen ist der Baubeginn des dritten Bauabschnitts in der Beinsteiner Straße mit 22 Wohnungen vorgesehen (Investitionssumme: 4,2 Mio. EUR)

o   In Winnenden-Schelmenholz wird am 21.07. der Spatenstich für ersten Bauabschnitt des Neubaus des sog. Baublocks „D“ gesetzt. Hier entstehen im ersten Bauabschnitt 22 Mietwohnungen (Investitionssumme für das Gesamtbauvorhaben (59 Mietwohnungen): 13,7 Mio. EUR).

·         Der Aufsichtsrat der Kreisbau und der Gemeinderat der Stadt Fellbach haben am 19.07. den Bau des Objekts Eisenbahnstraße in Fellbach beschlossen. Auf einem Baufeld unmittelbar gegenüber dem Bahnhof sollen öffentliche Einrichtungen sowie Mietwohnungen unter einem Dach vereinigt werden. Im Erdgeschoss soll u.a. mit der örtlichen Geschäftsstelle der Volkshochschule Unteres Remstal e. V. eine stark frequentierte öffentliche Einrichtung unterkommen. In den Obergeschossen sollen ca. 35 Mietwohnungen unterschiedlicher Größe – vom 1-Zimmer-Appartement bis zur familienfreundlichen 4-Zimmer-Wohnung – Platz finden.

 

Die oben genannten Projekte sind allesamt Teil des bewährten Modells „kommunales Mietwohnungsbauprogramm“ der Kreisbaugesellschaft. Bei diesem partnerschaftlichen Modell überlässt die jeweilige Kommune der Kreisbaugesellschaft ein eigenes Grundstück in guter Lage für die Dauer von 50 Jahren im Erbbaurecht und erhebt für dessen Nutzung keinen Erbbauzins. Im Gegenzug gewährt die Kreisbaugesellschaft der Kommune ein jeweils 30-jähriges Belegungsrecht an den neu errichteten Wohnungen und reduziert die Miete für die Dauer von 30 Jahren deutlich unter die Werte des jeweiligen Mietspiegels. Bis Juli 2016 sind auf diese Weise bereits 90 Wohnungen mit deutlich reduzierter Miete entstanden.

Hausverwaltung

Die Kreisbaugesellschaft war zum 31.12.2015 in insgesamt 142 Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) nach § 26 Wohnungseigentumsgesetz als Verwalter bestellt. Der Umfang der hierdurch verwalteten Einheiten betrug zum Jahresende 2.460 Wohneinheiten (WE) und 66 Gewerbeeinheiten; der in WEGs befindliche Eigenbestand der Kreisbaugesellschaft ist hierbei nicht berücksichtigt.

Bauträgermaßnahmen

Mit dem Bau von modernen und hochwertigen Eigentumswohnungen bildet die Kreisbaugesellschaft auch in diesem Segment die Wünsche der Kunden ab:

·         In der Ortsmitte in Weinstadt-Endersbach wurde im November 2015 eine ortsbildprägende Bauträgermaßnahme mit 15 Eigentumswohnungen und drei Gewerbeeinheiten abgeschlossen und den Erwerbern übergeben.

Auch in anderen Kommunen des Rems-Murr-Kreises erstellt die Kreisbaugesellschaft attraktive Bauträgermaßnahmen:

·         8 Eigentumswohnungen in zwei Gebäuden werden ab Herbst 2016 in Kernen-Stetten gebaut.

·         In Winnenden entstehen in einem attraktiven 8-geschossigen Gebäude als Entree des Wohngebiets Schelmenholz rund 40 Eigentumswohnungen. Die Wohnungen werden gemeinsam mit der Baugenossenschaft Backnang eG erstellt.

·         Auf dem ehemaligen Klinikareal Backnang erstellt die Kreisbaugesellschaft gemeinsam mit der Baugenossenschaft Backnang eG 64 Eigentumswohnungen.

Gewerbliche Objekte

Der Umbau des alten Postgebäudes in Schorndorf zum Dienstleistungszentrum am Karlsplatz läuft planmäßig. Bauherr ist die Grundstücksgemeinschaft Postarkaden, welche je zu 50 % der Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH und der SWS, Städtischen Wohnbaugesellschaft Schorndorf mbH gehört. Die Arbeiten sind mittlerweile am Innenausbau der Flächen für die späteren Mieter angelangt. Die attraktive Fassade wird in den kommenden Wochen angebracht. Insgesamt rund 14 Mio. € investieren die beiden kommunalen Wohnungsunternehmen in den Umbau und die Erweiterung des Gebäudes. Folgende Mieter werden Ende 2016 / Anfang 2017 in das Gebäude einziehen:

·         Im Erdgeschoss wird sich der Bio-Supermarkt Denn’s auf 704 m² Fläche einrichten.

·         Im ersten Obergeschoss wird sich der Rems-Murr-Kreis auf 1.343 m² mit der Außenstelle des Landratsamts einmieten. Die bisher in der Silcherstraße 38 untergebrachten Geschäftsbereiche werden ebenso in das sanierte Gebäude umziehen wie die KFZ-Zulassungsstelle.

·         Die Außenstelle des Jobcenters in Schorndorf wird im 2. und 3. Obergeschoss auf insgesamt 1.900 m² unterkommen.

·         Die SWS Städtische Wohnungsbau Schorndorf GmbH wird das komplette 4. Obergeschoss mit 243 m² anmieten.

Mit einem weiteren Büro-Nutzer für Flächen im 2. und 3. Obergeschoss (484 m²) stehen die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss. Auch für die Gewerbeflächen im Erdgeschoss gibt es Interessenten.

 

In der Ortsmitte von Schwaikheim wird ein Konsortium bestehend aus der Kreisbaugesellschaft, der Baugenossenschaft Backnang eG und der Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG (Sonthofen) das neue Dienstleistungszentrum bauen. Das Konsortium ging im Oktober als Sieger aus einem europaweiten Investorenauswahlverfahren hervor. Das Bauvorhaben beinhaltet einen Lebensmittel-Vollsortimenter, kleinere Gewerbeeinheiten, eine Bankfiliale sowie 34 Eigentumswohnungen. Aufgrund der prominenten Lage wird auf die städtebauliche Gestaltung des Neubaus besonderer Wert gelegt.

Entwicklung der ehemaligen Klinikareale Backnang und Waiblingen

Nach dem Erwerb der beiden ehemaligen Klinikareale vom Rems-Murr-Kreis ist die Kreisbaugesellschaft seit 2014 allein verantwortlich für Abbruch, Neuerschließung und Nachnutzung der beiden Entwicklungsgrundstücke.

In Backnang sind folgende Nutzungen für die Baufelder geplant:

·         Spezialeinrichtung für schwer demenzkranke Patienten („Demenzzentrum“) durch die Stiftung „Staigacker“

·         31 Betreute Seniorenwohnungen durch die Baugenossenschaft Backnang eG

·         18 Mietwohnungen durch die Städtische Wohnbau Backnang GmbH

·         Rund 64 Eigentumswohnungen durch die Kreisbaugesellschaft und die Baugenossenschaft Backnang eG

Der Gemeinderat der Stadt Backnang hat den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan am 16.06.2016 gefasst.

 

In Waiblingen hat die Kreisbaugesellschaft mit dem Umbau des ehemaligen Appartementgebäudes Winnender Straße 27 zum Zentralen Grundbuchamt die erste Baumaßnahme verwirklicht. Pünktlich wurde das Gebäude Ende 2015 an das Land Baden-Württemberg übergeben. Die Bebauung im rückwärtigen Bereich werden die Siedlungswerk GmbH und die GWG-Gruppe übernehmen. Die Fortsetzung des Bebauungsplanverfahrens ist abhängig von der Entscheidung des Kreistags über eine mögliche Nutzung der Fläche entlang der Winnender Straße, welche im Oktober 2016 erwartet wird. Mit einem Baustart ist im Jahr 2018 zu rechnen.

Bilanz

Die Bilanzsumme der Kreisbaugesellschaft hat zum 31.12.2015 erstmals die 100-Mio.-€-Marke übertroffen und lag bei 101,89 Mio. € (Vj: 97,61 Mio. €). Die Umsatzerlöse betrugen 15,8 Mio. € (Vj: 10,6 Mio. €). Der Bilanzgewinn betrug 566.384 €.

 

RMIM, Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH

Die Unterbringung von Flüchtlingen in Gemeinschaftsunterkünften hat sich im Laufe des Jahres 2015 zur zeitlich, organisatorisch und finanziell dominierenden Pflichtaufgabe des Rems-Murr-Kreises entwickelt. Die KREISBAUGRUPPE hat sowohl den Hauptgesellschafter als auch die Städte und Gemeinden im zurückliegenden Jahr in vielfältiger Form bei der Bewältigung dieser Aufgaben unterstützt. Innerhalb der KREISBAUGRUPPE hat sich die RMIM um das Thema Flüchtlingswohnraum gekümmert. Seit August 2015 hat die RMIM 70 Liegenschaften mit einer Kapazität für rund 6.500 Plätze geschaffen. Über 400 Grundstücke und Bestandsgebäude wurden von der RMIM auf ihre Eignung hin überprüft.

 

Um diese langfristige Aufgabe personell bewältigen zu können, hat der Kreistag der RMIM vier zusätzliche Vollzeitstellen genehmigt. Entsprechend der Beschlusslage wurde bei der RMIM deshalb zum Jahresbeginn der neue Fachbereich „Flüchtlingswohnraum“ eingerichtet. Im neuen Fachbereich ist vor allem die immobilienwirtschaftliche Gewinnung und Aktivierung von Gemeinschaftsunterkünften gebündelt, ferner die Schaffung von Wohnraum zur Anschlussunterbringung in Kooperation mit den Städten und Gemeinden.

 

Bilanz

Die Bilanzsumme der RMIM lag zum 31.12.2015 bei 17,29 Mio. € (Vj: 9,95 Mio. €). Die Umsatzerlöse betrugen 17,7 Mio. € (Vj: 17,4 Mio. €). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug 388.022 € (Vj: 206.468 €) und wurde gemäß des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags an die Kreisbaugesellschaft abgeführt.

 

RMG, Rems-Murr-Gesundheits GmbH & Co. KG

Auf dem Gesundheitscampus Winnenden wird die RMG im 4. Quartal 2016 mit dem Bau einer Parkierungsanlage mit insgesamt 532 Stellplätzen beginnen. Nach dem Abschluss dieser Baumaßnahme werden auf dem Gesundheitscampus künftig rund 1.230 Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Parkierungsflächen werden nach der Fertigstellung klar den Nutzergruppen „Besucher“ bzw. „Mitarbeiter“ zugeordnet sein. Die RMG investiert hier eine Summe von knapp 5,7 Mio. EUR.

 

Bilanz

Die Bilanzsumme der RMG lag zum 31.12.2015 bei 35,12 Mio. € (Vj: 35,08 Mio. €). Die Umsatzerlöse betrugen 2,89 Mio. € (Vj: 1,8 Mio. €). Der Jahresüberschuss betrug 117.321 € (Vj: 39.838 €). Bei der GeZe Winnenden GbR lag die Bilanzsumme bei 13,90 Mio. € (Vj: 13,50 Mio. €), der Jahresüberschuss betrug 15.660 € (Vj. 40.103 €).

Den Geschäftsbericht 2015 finden Sie hier zum Download. 

Ansprechpartnerin für Rückfragen:

Susanne Weiß, Referentin der Geschäftsführung

TEL        07151 95900-50
FAX       07151 95900-650
MAIL     sweiss@kreisbaugruppe.de

Kreisbau-Geschäftsführer Braune im Gespräch mit Rainer Hüttenberger (links), Sprecher des Vorstands der STO Management SE und Axel Strohmaier, key account für die Wohnungswirtschaft der Sto SE & Co. KGaA, Vertriebsregion Baden-Württemberg (rechts).

Die Bauarbeiten für das Grundbuchamt neigen sich dem Ende zu. In Rekordzeit wird das ehemalige Schwesternwohnheim bis Ende 2015 in ein Bürogebäude nach modernsten Standards umgebaut. Für die Fassade zeichnet die Firma STO verantwortlich. Gemeinsam mit Kreisbau-Geschäftsführer Dirk Braune machten sich Rainer Hüttenberger, Sprecher des Vorstands der STO Management SE und Axel Strohmaier, key account für die Wohnungswirtschaft der Sto SE & Co. KGaA, Vertriebsregion Baden-Württemberg ein Bild von der Baustelle und zeigten sich sehr zufrieden über die Fassadengestaltung.

 

Hintergrundinformationen zum Gebäude:

Im Juli 2014 hatte die Kreisbaugesellschaft das Schwesternwohnheim auf dem ehemaligen Klinikareal vom bisherigen Eigentümer Rems-Murr-Kreis erworben. Im Anschluss wurde das siebenstöckige Appartementhaus, das 1974 errichtet worden war, bis auf den Rohbauzustand zurückgebaut. Bis Ende 2015 wird nach den Plänen des Architekturbüros Bloss und Keinath aus Winterbach ein modernes Bürogebäude entstehen: Im Erdgeschoss werden die vorhandenen Flächen durch einen eingeschossigen Anbau ergänzt. Die Nutzfläche umfasst künftig 3.773 m² auf sieben Ebenen. Die geplante Gesamtinvestition der Kreisbaugesellschaft beläuft sich auf rund 9,5 Mio. Euro.

Auch einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität sieht das Konzept vor © K+H Architekten

Die Bietergemeinschaft aus den drei Unternehmen hat in einer öffentlichen Sitzung des Schwaikheimer Gemeinderats am 15. Oktober 2015 den Zuschlag für den Bau der neuen Ortsmitte erhalten.

Die Bietergemeinschaft soll dort - vorbehaltlich der Zustimmung in den jeweiligen Aufsichtsgremien - einen Lebensmittel-Vollsortimenter, eine Bankfiliale sowie über 40 Eigentumswohnungen erstellen. Für die Architektur zeichnen K+H Architekten aus Stuttgart verantwortlich.

Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH

Mietwohnungsneubau

Die Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH investiert wie in den Vorjahren auch weiterhin in Neubauvorhaben, um den Wohnungsdruck in den Kommunen des Rems-Murr-Kreises zu lindern.

  • Im September 2014 wurden 12 Wohnungen des ersten Bauabschnitts einer Neubaumaßnahme im Wohngebiet Kolbenhalde in Kernen-Rommelshausen an die Mieter übergeben. In das 12-Familien-Haus in der Beinsteiner Straße 19 hat die Kreisbaugesellschaft 1,8 Mio. EUR investiert. Mit dem zweiten Bauabschnitt – zwei 8-Familien-Häuser samt Tiefgarage – wurde im Oktober 2014 begonnen. Durch den guten Baufortschritt werden die beiden Gebäude schon zum Jahresende 2015 bezugsfertig sein. Hierfür werden rund 2,7 Mio. EUR investiert. Die Kreisbaugesellschaft steht zudem mit der Gemeinde Kernen in Gesprächen bezüglich eines dritten Bauabschnitts, welcher nach derzeitigen Plänen im kommenden Jahr umgesetzt werden kann.
  • Im Frühjahr 2015 wurde der Neubau des 12-Familien-Hauses mit der Kindertagesstätte „Wiese“ in der Konrad-Hornschuch-Straße 45 in Urbach im Zeit- und Kostenrahmen fertiggestellt. Hier hat die Kreisbaugesellschaft 2,35 Mio. EUR investiert und zudem für die Gemeinde Urbach die Kita Wiese schlüsselfertig erstellt.
  • In 2015 wird an zwei weiteren Standorten mit dem Bau von Mietwohnungen begonnen: In Waiblingen entsteht auf dem städtischen Grundstück Beinsteiner Straße 40 ein 9-Familien-Haus (Investitionssumme: 1,8 Mio. EUR), in Welzheim auf dem ebenfalls städtischen Grundstück Schorndorfer Straße 54 ein 14-Familien-Haus (Investitionssumme: 2,65 Mio. EUR).
  • Noch in der Planungsphase ist ein mögliches Neubauvorhaben in der Eisenbahnstraße in Fellbach. Auf einem Baufeld unmittelbar gegenüber dem Bahnhof sollen öffentliche Einrichtungen sowie Mietwohnungen unter einem Dach vereinigt werden. Im Erdgeschoss werden mit der örtlichen Geschäftsstelle der Volkshochschule Unteres Remstal e. V., dem Technologienetzwerk „Virtual Dimension Center“ und einem öffentlichen Fahrradparkhaus stark frequentierte öffentliche Einrichtungen unterkommen. In den Obergeschossen sollen ca. 35 Mietwohnungen unterschiedlicher Größe – vom 1-Zimmer-Appartement bis zur familienfreundlichen 4-Zimmer-Wohnung – Platz finden. Angestrebter Baubeginn ist Mitte 2016.

Die oben genannten Projekte sind allesamt Teil des bewährten Modells „kommunales Mietwohnungsbauprogramm“ der Kreisbaugesellschaft. Bei diesem partnerschaftlichen Modell überlässt die jeweilige Kommune der Kreisbaugesellschaft ein eigenes Grundstück in guter Lage für die Dauer von 50 Jahren im Erbbaurecht und erhebt für dessen Nutzung keinen Erbbauzins. Im Gegenzug gewährt die Kreisbaugesellschaft der Kommune ein jeweils 30-jähriges Belegungsrecht an den neu errichteten Wohnungen und reduziert die Miete für die Dauer von 30 Jahren deutlich unter die Werte des jeweiligen Mietspiegels. Bis Juli 2015 sind auf diese Weise bereits 74 Wohnungen mit deutlich reduzierter Miete entstanden. 

Für die Gebietssanierung im Wohngebiet Schelmenholz in Winnenden wurde im März 2015 durch den Gemeinderat der Stadt Winnenden das nötige Baurecht geschaffen. Noch in diesem Jahr beginnt die Kreisbaugesellschaft mit dem Bau zweier Tiefgaragen, um den Parkierungsdruck zu lindern. Zudem wird mit dem ersten Bauabschnitt des so genannten „Baublocks D“ begonnen: Hier entstehen in zwei Bauabschnitten insgesamt 58 Mietwohnungen, die bevorzugt den Bestandsmietern der Kreisbaugesellschaft im Gebiet Schelmenholz zur Verfügung gestellt werden sollen. Für die Bestandsmieter gilt in den Neubauwohnungen eine Startmiete, die dem bisherigen Mietniveau von 6,70 €/m² entspricht. Dies stellt ein wichtiges Zugeständnis an die Bestandsmieter dar und ist ein entscheidender Beitrag, um auch künftig eine sozial ausgewogenen Durchmischung des Quartiers zu erhalten. Insgesamt wird die Kreisbaugesellschaft in den kommenden fünf Jahren rund 46 Mio. EUR in die Bestandssanierung und den Neubau von Wohnungen im Schelmenholz investieren.

Hausverwaltung

Die Kreisbaugesellschaft war zum 31.12.2014 in insgesamt 140 Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) nach § 26 Wohnungseigentumsgesetz als Verwalter bestellt. Der Umfang der hierdurch verwalteten Einheiten betrug zum Jahresende 2.539 Wohneinheiten (WE) und 66 Gewerbeeinheiten; der in WEGs befindliche Eigenbestand der Kreisbaugesellschaft ist hierbei nicht berücksichtigt. Weiter verwaltet die Kreisbau derzeit für mehrere private Eigentümer Wohnobjekte mit einem Umfang von insgesamt 160 Wohneinheiten.

Bauträgermaßnahmen

Mit dem Bau von modernen und hochwertigen Eigentumswohnungen bietet die Kreisbaugesellschaft auch in diesem Segment die Wünsche der Kunden ab:

  • In der Ortsmitte in Weinstadt-Endersbach ist seit Juli 2014 eine Bauträgermaßnahme mit 15 Eigentumswohnungen und drei Gewerbeeinheiten im Bau. Das städtebaulich exponierte Gebäude verleiht dem Standort eine hohe Aufenthaltsqualität und setzt die Architektursprache der bereits erstellten Bauabschnitte fort. Derzeit sind nur noch zwei Wohnungen zu erwerben. Mit dem Einzug der ersten Eigentümer wird gegen Jahresende 2015 gerechnet.
  • Weitere Bauträgermaßnahmen plant die Kreisbaugesellschaft in Kernen-Stetten (8 Eigentumswohnungen) und im Winnender Wohngebiet Schelmenholz, wo in einem attraktiven 8-geschossigen Gebäude als Entree des Wohngebiets rund 40 Eigentumswohnungen entstehen sollen. Baubeginn soll bei beiden Maßnahmen im kommenden Jahr sein.

Gewerbliche Objekte

Mit einem symbolischen Baggerbiss wurde im Mai 2015 mit der Konversion des alten Postgebäudes zum Handels- und Dienstleistungszentrum am Karlsplatz in Schorndorf gestartet. Bauherr sind die Grundstücksgemeinschaft Postarkaden, welche je zu 50 % der Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH und der SWS, Städtischen Wohnbaugesellschaft Schorndorf mbH gehören. Insgesamt rund 13 Mio. € investieren die beiden kommunalen Wohnungsunternehmen, um das bestehende Postgebäude zu entkernen und baulich zu erweitern. Das Objekt werden beide Gesellschaften anschließend in ihrem Bestand behalten. Nach Ende der Umbaumaßnahmen gibt es auf vier oberirdischen Ebenen Platz für rund 4.758 m² Mietfläche. Die Fertigstellung ist für Ende 2016 vorgesehen. Im Erdgeschoss wird sich der Bio-Supermarkt Denn’s auf 700 m² Fläche einrichten. Im ersten Obergeschoss wird sich der Rems-Murr-Kreis auf 1.343 m² mit der Außenstelle des Landratsamts einmieten. Die bisher in der Silcherstraße 38 untergebrachten Geschäftsbereiche werden ebenso in das sanierte Gebäude umziehen wie die KFZ-Zulassungsstelle. Direkt neben der Zulassungsstelle ist eine Fläche für einen Schilder-Hersteller vorgesehen. Die Außenstelle des Jobcenters in Schorndorf wird im 2. und 3. Obergeschoss auf insgesamt 1.900 m² unterkommen.

Flächenreserven für Baumaßnahmen

Die Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH hat 2014 die Chance genutzt, die Postareale Fellbach und Waiblingen zu erwerben. Die dortigen Bestandsimmobilien sind voll vermietet und sollen noch einige Jahre lang unverändert weiter bewirtschaftet werden. Langfristig stehen hier Flächenreserven für Baumaßnahmen in bester innerstädtischer Lage zur Verfügung.

Entwicklung der ehemaligen Klinikareale Backnang und Waiblingen

Nach dem Erwerb der beiden ehemaligen Klinikareale vom Rems-Murr-Kreis ist die Kreisbaugesellschaft seit 2014 allein verantwortlich für Abbruch, Neuerschließung und Nachnutzung der beiden Entwicklungsgrundstücke. Bei der Nachnutzung geht die Kreisbaugesellschaft auch weiterhin den eingeschlagenen partnerschaftlichen Weg mit den Städten Backnang und Waiblingen. Die vor fünf Jahren ins Leben gerufenen Lenkungsausschüsse, welche die Nachnutzungsüberlegungen begleiten, werden weiterhin zwei Mal jährlich einberufen.

Der Abbruch der Bestandsgebäude wird auf beiden Arealen in wenigen Wochen abgeschlossen sein. Die Neuerschließung mit Versorgungskanälen und Straßen wird sich unmittelbar anschließen. Ab 2016 soll mit der Bebauung der ersten Baufelder begonnen werden.

Im städtebaulichen Rahmenplan für das ehemalige Klinikareal Backnang sind zwei große Baufelder für eine medizinische Nachnutzung reserviert. Auf einem dieser Baufelder wird die Stiftung „Staigacker“ eine Spezialeinrichtung für schwer demenzkranke Patienten („Demenzzentrum“) errichten. Für das zweite Baufeld gibt es ebenfalls bereits konkrete Nutzungsüberlegungen. Auf den weiteren Baufeldern sind betreute Seniorenwohnungen, Mietwohnungen, Eigentumswohnungen sowie ein Mehrgenerationenhaus geplant. Hier wird die Kreisbaugesellschaft teilweise als Investor auftreten, zudem werden andere öffentliche Wohnungsunternehmen wie die Baugenossenschaft Backnang eG zum Zug kommen.

In Waiblingen liegt der Fokus auf den Bereichen Wohnen und Büro / Dienstleistungen. Mit dem Umbau des ehemaligen Appartementgebäudes Winnender Straße 27 zum Zentralen Grundbuchamt hat Anfang 2015 die Konversion des Klinikareals Waiblingen begonnen. Das markante Gebäude, in welchem bis Mitte 2014 u. a. die Klinikverwaltung sowie die Notfallpraxis untergebracht waren, wird komplett entkernt und nach neuesten Standards rundum erneuert. Das Erdgeschoss wird zudem baulich erweitert, so dass bei der Fertigstellung des Umbaus Ende 2015 rund 130 Mitarbeiter der Grundbuchabteilung des Amtsgerichts Waiblingen dort arbeiten können. Basis hierfür ist ein langjähriger Festmietvertrag mit dem Land Baden-Württemberg.

Entlang der Winnender Straße wird weiterhin ein Neubau für das Sozialdezernat des Landratsamts favorisiert. Der Kreistag wird sich im Herbst mit dieser Thematik befassen. Im rückwärtigen, der Altstadt zugewandten Teil des Areals ist eine hochwertige Wohnbebauung vorgesehen. Die besten Konzepte wurden im Rahmen eines Investoren-/Architektenwettbewerbs ermittelt, an dem neun Arbeitsgemeinschaften teilgenommen haben. Eine Jury hatte im April 2015 entschieden, die Baufelder 1 und 3 an die Siedlungswerk GmbH (Planungsentwurf: Büro Ackermann + Raff) sowie die Baufelder 2 und 4 an die GWG-Gruppe (Planungsentwurf: Büro Steinhoff/Haehnel Architekten GmbH). Weiter plant die Kreisbaugesellschaft, auf dem Areal rund 30 Mietwohnungen zu erstellen. Eine Kindertagesstätte soll die öffentliche Infrastruktur des Gebiets abrunden.  

RMIM, Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH

Die RMIM betreut, bewirtschaftet und unterhält kreiseigene Liegenschaften mit einer Nutzfläche von über 160.000 m².

Im Rahmen der Bewirtschaftung der kreiseigenen Liegenschaften standen der RMIM für den Abbau des Sanierungsrückstands und zur Instandhaltung der zu betreuenden Liegenschaften rund 8 Mio. EUR zur Verfügung. 

Im Geschäftsbereich Projektentwicklung und -steuerung ist die RMIM in erster Linie als Projektsteuerer für die Projekte der Kreisbaugesellschaft tätig.

Neben diesen klassischen Aufgaben ist die RMIM seit zwei Jahren im Bereich Asylbewerberunterkünfte für den Rems-Murr-Kreis stark aktiv. Die RMIM nimmt hierbei die Rolle eines Immobiliendienstleisters ein und plant, projektiert und erstellt Asylbewerberunterkünfte im Rems-Murr-Kreis.  

RMG, Rems-Murr-Gesundheits GmbH & Co. KG

Mit der offiziellen Einweihung des GeZe Winnenden wurde in 2014 das insgesamt dritte Gesundheitszentrum im Rems-Murr-Kreis in Betrieb genommen. Die eigens hierfür gegründete GeZe Winnenden GbR, eine Tochtergesellschaft der Gesundheitsgesellschaften, zeichnet für den Bau verantwortlich. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf rund 14 Millionen Euro.

Insgesamt drei Mietflächen stehen im GeZe Winnenden noch zur Vermietung an. Mit möglichen Mietern – allesamt Fachärzte unterschiedlicher Disziplinen – werden derzeit Gespräche geführt. Das GeZe Schorndorf sowie das GeZe Backnang sind voll vermietet. Die bauliche Entwicklung der Gesundheitszentren im Landkreis ist damit bis auf Weiteres abgeschlossen. 

Auf dem Gesundheitscampus Winnenden wird die RMG noch im 2. Halbjahr 2015 mit dem Bau einer Parkierungsanlage mit insgesamt 430 Stellplätzen beginnen. Nach dem Abschluss dieser Baumaßnahme werden auf dem Gesundheitscampus künftig rund 1.000 Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Parkierungsflächen werden nach der Fertigstellung klar den Nutzergruppen „Besucher“ bzw. „Mitarbeiter“ zugeordnet sein. Die RMG investiert hier eine Summe von rund 4,18 Mio. EUR.

Den Geschäftsbericht 2014 finden Sie hier zum Download. 

Ansprechpartner für Rückfragen:
Thomas Hummel, Referent der Geschäftsführung

TEL         07151 95900-50
FAX        07151 95900-650
MAIL      hummel@kreisbaugruppe.de

 

 

vbw-Verbandsvorsitzender Robert an der Brügge (rechts) überreicht Landrat Johannes Fuchs die Ehrennadel in Gold des vbw.

Der vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (Stuttgart) würdigte damit den zwei Jahrzehnte währenden Einsatz von Fuchs als Aufsichtsratsvorsitzender der Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH sowie als Mitglied des Aufsichtsrates der Remstalbaugenossenschaft eG (Schorndorf). Der Verbandsvorsitzende des vbw, Robert an der Brügge (Heilbronn), überreichte Fuchs im Rahmen der Gesellschafterversammlung der Kreisbaugesellschaft am 20. Juli 2015 die Ehrennadel in Gold des vbw.

In seiner Würdigung betonte an der Brügge den maßgeblichen Einfluss, welcher den Aufsichtsratsvorsitzenden in kommunalen Wohnungsunternehmen für den geschäftlichen Erfolg zukomme: „Erfolgreiches Wirtschaften und Wachsen gelingt Unternehmen wie der Kreisbaugesellschaft nur dann, wenn die Geschäftsführung und die Gesellschafterin an einem Strang ziehen – genau so, wie das zwischen Ihnen, Herr Fuchs, und der Geschäftsführung der Kreisbaugesellschaft stets funktioniert hat. Sie haben sich dafür stark gemacht, dass die Kreisbaugesellschaft zu einem umfassenden Immobiliendienstleister ausgebaut werden konnte.“

An der Brügge machte deutlich, das stürmische Wachstum der Kreisbaugesellschaft, die Gründung von deren Tochterunternehmen und die Formierung der KREISBAUGRUPPE mit einem breiten Spektrum an öffentlichen und privaten Dienstleistungen sei maßgeblich dem Weitblick und persönlichen Einsatz von Johannes Fuchs zuzuschreiben: „Sie haben vorwärts geführt, Ziele entwickelt und den Weg der Gesellschaften intensiv begleitet – nicht zuletzt in insgesamt 108 Aufsichtsratssitzungen, von denen Sie in 13 Jahren keine einzige versäumt haben. Ich freue mich, dass ich Ihnen im Namen des gesamten vbw-Vorstandes als Zeichen der Anerkennung für Ihre Leistungen die Ehrennadel in Gold überreichen kann.“

Der vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. wurde 1909 als Verband württembergischer Wohnungsunternehmen gegründet. Ihm gehören rund 300 Mitgliedsunternehmen an, davon gut ein Drittel kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen des vbw bewirtschaften insgesamt etwa 500.000 Wohnungen. Jeder achte Einwohner von Baden-Württemberg wohnt bei einem Wohnungsunternehmen, das zum Verband gehört.

Der Planungsentwurf vom Bahnhof aus gesehen. © ARP ArchitektenPartnerschaft Stuttgart GbR

Waiblingen / Fellbach, 14.07.2015. Der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses an der Eisenbahnstraße in Fellbach soll nach einem Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros ARP Architektenpartnerschaft Stuttgart GbR realisiert werden. Dies hat am 09.07.2015 eine Bewertungskommission aus elf stimmberechtigten Preisrichtern und sieben beratenden Sachverständigen einstimmig entschieden. An der von der Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH zusammen mit der Stadt Fellbach ausgelobten Mehrfachbeauftragung hatten sich insgesamt vier Architekturbüros beteiligt.

Prominente Lage des Grundstücks gegenüber dem Bahnhof

Der Neubau wird in prominenter Lage unmittelbar gegenüber dem Bahnhof Fellbach entstehen. Die Stadt Fellbach forciert im dortigen Umfeld eine städtebauliche Aufwertung des gewerblich geprägten Quartiers und hat hierzu ein Sanierungsgebiet ausgewiesen. Bereits im Jahre 2010 hatte ein städtebaulicher ldeenwettbewerb wichtige planerische Impulse geliefert: So wurde 2014 der Verlauf der Eisenbahnstraße um einige Meter nördlich in Richtung der Bahngleise verlegt. Hierdurch entstand das für den Neubau vorgesehene Baufeld mit einer Grundstücksfläche von ca. 2.700 m², das bauplanungsrechtlich als Mischgebiet ausgewiesen werden soll.

Im Neubau sollen öffentliche Einrichtungen sowie Mietwohnungen unter einem Dach vereinigt werden. Im Erdgeschoss werden mit der örtlichen Geschäftsstelle der Volkshochschule Unteres Remstal e. V., dem Technologienetzwerk „Virtual Dimension Center“ und einem öffentlichen Fahrradparkhaus stark frequentierte öffentliche Einrichtungen unterkommen. In den Obergeschossen sollen ca. 35 Mietwohnungen unterschiedlicher Größe – vom 1-Zimmer-Appartement bis zur familienfreundlichen 4-Zimmer-Wohnung – Platz finden.

Für Oberbürgermeister Christoph Palm ist die Nutzungsmischung aus Wohnungen und öffentlichen Einrichtungen sowie der Standort des Projekts geradezu ideal. „Durch die unmittelbare Nähe zum Bahnhof ist das Gebäude gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, und auch hinsichtlich der vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten in der benachbarten Bahnhofstraße ist die Lage des Neubaus ganz ausgezeichnet“, betont Palm. Dass die Stadt über die Belegung der Mietwohnungen jeweils entscheiden könne, sieht Fellbachs Rathauschef als weiteren ganz wichtigen Pluspunkt des Vorhabens an. Mit dem viergeschossigen Gebäuderiegel soll zudem eine klare Raumkante des Mischquartiers zur Bahnlinie hin definiert werden und ein hochwertiges „Pendant“ zum Bahnhof der Zukunft entstehen.

Bürgermeisterin Beatrice Soltys ist mit dem Ergebnis der Mehrfachbeauftragung äußerst zufrieden. „Es ist uns gelungen, ein in Planung, Bau und Betrieb wirtschaftliches und energetisch optimiertes Gebäude zu realisieren, das auch in architektonischer und städtebaulicher Hinsicht hohe Qualitäten aufweist“, so Fellbachs Baudezernentin.

Auszug aus der schriftlichen Beurteilung des 1. Preises

Die Bewertungskommission lobte bei ihrer Beurteilung u.a. die Aufteilung des Gebäudes sowie die gute Erreichbarkeit der öffentlichen Nutzungen:

„Mit der Ausbildung einer geschosshohen Zäsur im Gebäudeblock wird das längs gerichtete Gebäude an der richtigen Stelle unterteilt und bildet somit am nordöstlichen Gebäudewinkel einen klar definierten Kopfbau zum Bahnhofsvorplatz. Der Übergang zum südlich folgenden Mischgebiet ist durch die feinen Abstufungen gut gestaffelt. Das über die gesamte Ostfassade zum Bahnhof hin ausgerichtete Fahrradparkhaus hat eine gute Erkennbarkeit. Sehr begrüßt wird die Lage des Eingangs zu den öffentlichen Nutzungen VHS/VDC in Verbindung mit dem großzügigen und zum Teil überdachten Vorbereich.“ Die Bewertungskommission kam zum Ergebnis, dass es sich „zusammenfassend um einen klar aufgebauten Entwurf handelt, der sich städtebaulich sehr gut einfügt und als Auftaktprojekt für die Neuordnung des Sanierungsgebietes seine wichtige Funktion erfüllt.“

Aktiver Beitrag zur Bereitstellung preisgünstiger Mietwohnungen

Grundlage der Baumaßnahme ist die Überlassung des Baugrundstücks durch die Grundstückseigentümerin Stadt an die Kreisbaugesellschaft, die beabsichtigt, die Miethöhe der Wohnungen erheblich – um bis zu 33 % unter dem Wert des örtlichen Mietspiegels – zu reduzieren. Die Stadt erhält ein Belegungsrecht für sämtliche Mietwohnungen. Mit der Baumaßnahme soll ein aktiver Beitrag zur Verbesserung des Angebots an preisgünstigem und barrierefreiem Wohnraum in Fellbach geschaffen werden. Hierzu Dirk Braune, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kreisbaugesellschaft: „Gerade in Fellbach hat der Nachfragedruck nach günstigen Mietwohnungen stark zugenommen. Die Kreisbaugesellschaft leistet hier als öffentliches Wohnungsunternehmen gemäß ihrem Auftrag Abhilfe. Wir freuen uns, dass wir in dieser prominenten Lage einen ansprechenden Neubau verwirklichen können und mit der Stadt Fellbach einen starken Partner an unserer Seite haben.“

Weitere Schritte

Der Gemeinderat der Stadt Fellbach wird sich in seiner öffentlichen Sitzung am 21.07.2015 mit dem Ergebnis der Mehrfachbeauftragung befassen. Tags zuvor wird der Aufsichtsrat der Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH über das Ergebnis beraten. In den kommenden Monaten ist die weitere Ausarbeitung der Planung durch den Wettbewerbssieger ARP vorgesehen. Parallel dazu wird die Stadt den Bebauungsplan für das Baugrundstück erarbeiten. Ein Baubeginn ist nach derzeitigem Kenntnisstand zur Jahresmitte 2016 denkbar.

Ausstellung der Entwürfe

Der Siegerentwurf und die weiteren Arbeiten können von Donnerstag, 23. Juli bis einschließlich Freitag, 31 Juli 2015 im Foyer (Erdgeschoss) des Fellbacher Rathauses (Marktplatz 1) zu den folgenden Zeiten eingesehen werden:

·        Montag bis Mittwoch von 8:00 - 17:30 Uhr

·        Donnerstag von 8:00 - 18:45 Uhr

·        Freitag von 8:00 - 13:00 Uhr

·        Samstag von 9:00 - 12:00 Uhr

Südansicht des neuen Handels- und Dienstleistungszentrum am Karlsplatz

Mit einem symbolischen Baggerbiss wurde am Dienstag, 12. Mai 2015 vor rund 50 geladenen Gästen offiziell die Bauphase für den Umbau des alten Postgebäudes am Schorndorfer Bahnhof eingeläutet. Bauherr sind die Grundstücksgemeinschaft Postarkaden, welche je zu 50 % der Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH und der SWS, Städtischen Wohnbaugesellschaft Schorndorf mbH gehören. Insgesamt rund 13 Mio. € investieren die beiden kommunalen Wohnungsunternehmen, um das bestehende Postgebäude zu entkernen und baulich zu erweitern. Das Objekt werden beide Gesellschaften anschließend in ihrem Bestand behalten. Nach Ende der Umbaumaßnahmen gibt es auf vier oberirdischen Ebenen Platz für rund 4.758 m² Mietfläche. Die Fertigstellung ist für Ende 2016 vorgesehen.

Für das neue Handels- und Dienstleistungszentrum am Karlsplatz wird das bestehende Gebäude bis auf die Grundmauern zurückgebaut und zur Bahnlinie hin neu bebaut. Das Kopfgebäude wird zudem aufgestockt und nach Fertigstellung vier Obergeschosse beherbergen. Entlang der Karlstraße besteht der Bau aus drei Obergeschossen, zur Bahnlinie hin wird der Innenhof mit nur zwei Obergeschossen bebaut.

Im Erdgeschoss wird sich auf einer Fläche von rund 700 m² der Bio-Supermarkt Denn’s einrichten und damit eine Lücke in der Schorndorfer Nahversorgung schließen. Für weitere rund 570 m² Einzelhandelsfläche im Erdgeschoss gibt es bereits zahlreiche Interessenten.

Im ersten Obergeschoss wird sich der Rems-Murr-Kreis auf 1.343 m² mit der Außenstelle des Landratsamts einmieten. Die bisher in der Silcherstraße 38 untergebrachten Geschäftsbereiche werden ebenso in das sanierte Gebäude umziehen wie die KFZ-Zulassungsstelle. Direkt neben der Zulassungsstelle ist eine Fläche für einen Schilder-Hersteller vorgesehen.

Die Außenstelle des Jobcenters in Schorndorf wird im 2. und 3. Obergeschoss auf insgesamt 1.900 m² unterkommen.

Für weitere Büromietflächen im 2. und 3. Obergeschoss sowie für die 243m² große Fläche im 4. OG liegen zum Teil bereits Interessensbekundungen vor.

Die Fassade wird zur Karl- und Arnoldstraße hin mit Steinplatten im Erdgeschoss und Fassadenplatten in den Obergeschossen verkleidet, zur Bahnlinie ist eine Putzfassade vorgesehen. Ein Wärmedämmverbundsystem wird unter beiden Fassaden eingebaut.

So stellt sich die GWG-Gruppe die künftige Bebauung des ehemaligen Klinikareals Waiblingen vor.

Der Investoren-/Architekten-Wettbewerb für die Wohnbebauung auf dem ehemaligen Klinikareal ist abgeschlossen. Am gestrigen Donnerstag haben die 18 Preisrichterinnen und Preisrichter die Gewinner ausgezeichnet. Bei dem Wettbewerb handelt es sich um einen von der Kreisbaugesellschaft in enger Abstimmung mit der Stadt Waiblingen ausgelobten anonymen, eingeladenen Wettbewerb. Insgesamt haben neun Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Investoren ihre Arbeiten rechtzeitig eingereicht.

Die wettbewerbsgegenständliche Fläche für den Wohnungsbau umfasst 16.089 m² und wurde für den Wettbewerb in vier Baufelder (B1 – B4) mit Platz für insgesamt rund 130 Wohneinheiten aufgeteilt. Im Vorfeld wurde vom Auslober zudem festgelegt, dass ein Bauträger maximal zwei Baufelder erwerben kann. Hierdurch soll eine städtebauliche und architektonische Durchmischung der künftigen Wohnbebauung erreicht werden. Die Jury hat sich nach sorgfältiger Beratung einstimmig für folgende Investoren entschieden:

• Baufeld 1 und Baufeld 3:

Siedlungswerk Stuttgart zusammen mit Ackermann + Raff (Stuttgart)

• Baufeld 2 und Baufeld 4:

GWG-Gruppe (Stuttgart) zusammen mit Steinhoff / Haehnel Architekten GmbH (Stuttgart)

Die Lagepläne der beiden Sieger finden Sie am Ende dieser Mitteilung.

Das ehemalige Waiblinger Krankenhaus war mit der Inbetriebnahme des neuen Rems-Murr-Klinikums in Winnenden am 19. Juli 2014 aufgegeben worden. Seit 2010

hatte sich ein Lenkungskreis (bestehend aus Vertretern der Stadt Waiblingen, des Rems-Murr-Kreises und der RMIM, Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH) mit der Nachnutzung für das Areal beschäftigt. Die Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH hatte im Juli 2014 das Klinikareal vom bisherigen Eigentümer Rems-Murr-Kreis erworben und kümmert sich seitdem in enger Kooperation mit der Stadt Waiblingen und dem Rems-Murr-Kreis um die Nachnutzung des freigewordenen Areals. Der Rückbau der Bestandsbebauung läuft seit Ende 2014 und wird voraussichtlich Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Die Neuerschließung des Areals folgt direkt im Anschluss an den Rückbau. Mit den ersten Bauarbeiten für die künftige Wohnbebauung wird im Laufe des Jahres 2016 gerechnet.

Die Siegerentwürfe werden vom 4. bis 8. Mai 2015 jeweils von 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr im Landratsamt, Alter Postplatz 10 in Waiblingen öffentlich ausgestellt.

Auf den übrigen Flächen des ehemaligen Klinikareals wird seit Dezember 2014 das frühere Appartementgebäude bis Ende 2015 in ein Bürogebäude für das zentrale Grundbuchamt des Amtsgerichts Waiblingen umgebaut. Entlang der Winnender Straße sieht die derzeitige Planung ein Verwaltungsgebäude für das Landratsamt des Rems-Murr-Kreises vor.

Lageplan Klinikareal Waiblingen (Siedlungswerk Stuttgart)

Lageplan Klinikareal Waiblingen (GWG-Gruppe)

 

 

Kreisbau-Geschäftsführer Johannes Berner (zweiter v.l.) erläutert Bürgermeister Jörg Hetzinger (hinten) und weiteren Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderats den Neubau.

Rund 14 Monate nach Baubeginn hat die Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH ihre Neubaumaßnahme Konrad-Hornschuch-Straße 45 / Wiesenstraße 1 in Urbach zum 31. März 2015 termingerecht fertiggestellt. Der Gemeinde Urbach wurde eine zweigruppige Kindertagesstätte im Erdgeschoss zur Nutzung übergeben. Dort hat die „KiTa Wiese“ zum 1. April 2015 ihren Betrieb aufgenommen, die offizielle Einweihung ist für den Frühsommer vorgesehen. In den Räumen findet eine Ganztagesgruppe für 10 Kleinkinder unter drei Jahren und eine weitere Gruppe für 20 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren Platz.

Die übrige Gebäudefläche dient der Schaffung von preisgünstigem Wohnraum: Im Rahmen ihres kommunalen Mietwohnungsbauprogramms hat die Kreisbaugesellschaft zwölf schwellenfrei erreichbare Mietwohnungen errichtet, welche in enger Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung an Wohnungssuchende aus Urbach vermietet wurden. Die Wohnfläche der 2- bis 5-Zimmer Wohnungen reicht von 59 m² bis 115 m². Das Gebäude verfügt über den KfW-Effizienzhaus-70-Standard und wird durch eine moderne Holzpelletanlage komplett mit regenerativen Energien beheizt. Die Anlage wird von der Remstalwerk GmbH & Co. KG betrieben, bei welcher die Gemeinde Urbach Mitgesellschafter ist.

Grundlage der Baumaßnahme ist ein umfangreiches Vertragswerk zwischen der Gemeinde Urbach und der Kreisbaugesellschaft. Die Gemeinde überlässt der Kreisbaugesellschaft das Baugrundstück im Wege eines 50-jährigen Erbbraurechts kostenfrei. Im Gegenzug erhält die Gemeinde ein 30-jähriges Belegungsrecht am Mietwohnungsbestand der Kreisbaugesellschaft in Urbach. Zudem bleibt die Miete in den zwölf Mietwohnungen dauerhaft um mindestens 20 % gegenüber dem örtlichen Mietspiegel reduziert.

Die Gesamtinvestition der Kreisbaugesellschaft für den Neubau belief sich auf rund 2,9 Mio. €. Für die erfolgreiche bauliche Umsetzung zeichnet die Krämer GmbH & Co. KG (Winnenden) als Generalunternehmer verantwortlich.

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